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Nach der Auftaktniederlage in Nürnberg empfing Hertha BSC Berlin am vergangenen Wochenenden den Hamburger SV.
10.01.2012Noch vor der Winterpause entschieden Trainer Markus Babbel und die Vereinsführung von Hertha BSC Berlin die Zusammenarbeit zu beenden. Anschließend verkündete der Club, dass Michael Skibbe nach dem ...
Einer der Newcomer in der Liga, gutes Stellungsspiel, geringe Fehlerquote", urteilte das Fußball-Fachmagazin "kicker" in seiner "Rangliste des deutschen Fußballs" über Andreas Ottl in der Saison 2005/06. Doch die Karriere des gebürtigen Müncheners begann nicht erst in der Saison 2005/2006, als er am 33. Spieltag in Kaiserslautern mit seinem Tor den FC Bayern zum Meistertitel schoss. Andreas Ottl streifte bereits seit seinem elften Lebensjahr das Trikot der Münchener über, wurde mit der B- und A-Jugend des Vereins deutscher Meister und nahm 2005 an der U 20-WM teil. Dass er sich in den folgenden Jahren auch bei den Profis etabliert hat, ist nicht etwa ein Produkt des Zufalls, sondern das Ergebnis jahrelanger, harter Arbeit: "Er hat sich von unten nach oben hochgedient, hat alle Stufen durchlaufen. Jetzt erntet er das, was er selbst gesät hat", beschrieb Uli Hoeneß den Durchbruch von Andreas. In seiner zweiten Profisaison beim FC Bayern gelang es ihm auch sich in der Champions League in den Vordergrund zu spielen. Sieben Mal kam er in der Königsklasse zum Einsatz und zeigte auch gegen große Name seine Klasse.
So verlängerte Andreas Anfang 2008 seinen Vertrag mit dem FC Bayern bis zum 30. Juni 2011. Insgesamt bestritt der defensive Mittelfeld-Spieler 92 Bundesliga-Spiele, 28 Champions League Partien und 19 Pokal-Spiele für die Münchner. In seiner Zeit beim FC Bayern konnte er drei Mal das „Double“ gewinnen. Die Rückrunde der Saison 2009/10 absolvierte Andreas für den 1. FC Nürnberg. Er bestritt für den Club alle Ligaspiele und auch die beiden Partien in der Relegation. Am Ende konnte er in Nürnberg mit dem Klassenerhalt einen versöhnlichen Abschied aus Franken feiern. Im Juni 2011 hieß es für Andreas dann erneut Abschied nehmen. Nach 15 Jahren in München wechselte er nach Berlin zu Hertha BSC. „Die Hertha ist ein Traditionsverein mit großem Potenzial. Ich habe mich für Berlin entschieden, weil hier einiges entstehen kann. Ich hoffe, dass ich dazu beitragen kann, dass hier weiter etwas Großes heranwächst“, so Andreas, der bei seinem neuen Verein einen Vertrag bis 2014 erhielt.
1. März 1985 in München
Sportfreunde Stiller, Usher, Justin Timberlake
Hertha BSC Berlin (seit 2011)
SV Nord Lerchenau (1991 - 1996), 1. FC Nürnberg (01/2010 - 06/2010), FC Bayern München (1996 - 2011)
8 (Hertha BSC Berlin), 16 (FC Bayern München, Bundesliga; bis Saison 2006/2007: 39)
ehrgeizig, zielstrebig, zuverlässig, ehrlich
"Den meisten Druck macht man sich selbst"
Deutscher Meister 2006, 2008, 2010
DFB-Pokalsieger 2006, 2008, 2010
Ligapokalsieger 2007
Regionalliga-Süd-Meister 2004
Deutscher Meister U 19 2002, 2004
Deutscher Meister U 17 2001
Teilnehmer U 20-WM 2005